Vorschau EBCW 2020: Do's und Dont's bei der direkten Ansprache von Bewerber*innen

Dienstag, 22. September 2020, 11:45 Uhr

Beim diesjährigen Empfehlungsbund Community Workshop steht das Thema Active Sourcing im Fokus. Wir beginnen die Veranstaltung mit der Vorstellung der aktuellen Empfehlungsbund-Kennzahlen und stellen daraufhin vor, wie die Empfehlungsbund-Services zum Active Sourcing verwendet werden können. Vor der abschließenden Diskussionsrunde vertiefen wir das Thema Active Sourcing mit einem unfangreichen Fachvortrag, den wir Ihnen hier kurz anteasern möchten.

Active Sourcing heißt personalisierte Ansprache von passiven Kandidat*innen

Active Sourcing ist eine Recruitingmethode, die mehr und mehr eingesetzt wird. Aufgrund dessen, dass sich in den letzten Jahren der Arbeitsmarkt stark gewandelt hat, hat sich auch das Recruiting weiterentwickelt und es etablieren sich neue Methoden. Momentan ist es in vielen Bereichen der Fall, dass Jobsuchende sich ihren zukünftigen Arbeitgeber aussuchen und nicht umgekehrt - ein Unternehmen mit einer positiven Employer Brand hat also grundsätzlich gute Karten, qualifizierte Bewerbungen zu erhalten. Um das Verhältnis aber umzudrehen und sich die geeigneten Kandidat*innen selbst aussuchen zu können, empfiehlt sich Active Sourcing. Darunter versteht man im Allgemeinen die personalisierte Ansprache von Kandidat*innen, die passiv auf der Jobsuche oder latent wechselwillig sind. Beim Active Sourcing kann die Ansprache online oder offline und direkt oder über dritte Personen erfolgen. Auch die Aussprache von Empfehlungen kann zum Active Sourcing gezählt werden.

Wissen über die Zielgruppe ist entscheidend

Wenn sich ein Unternehmen dazu entscheidet im Recruiting (auch) auf Active Sourcing zu setzen, ist eine gute Vorbereitung und eine genaue Analyse notwendig. Zunächst muss definiert werden, welche Anforderungen für die Vakanzen bestehen und daraus muss die Zielgruppe abgeleitet werden. Jede Zielgruppe hat andere Vorstellungen davon, wie sie angesprochen werden möchte und was einen guten Arbeitgeber ausmacht. Deswegen muss das Active Sourcing unbedingt auf die Zielgruppe abgestimmt werden und dazu ist es notwendig, möglichst viel über die Präferenzen der Jobsuchenden zu wissen. Auch eine positive Employer Brand und ein perfektionierter Online-Auftritt sind notwendig, um die Kandidat*innen davon zu überzeugen, ein geeigneter Arbeitgeber für sie zu sein. Active Sourcing funktioniert besonders gut, wenn Unternehmen Fach-Communitys aufbauen und so gezielt Bewerber*innen ansprechen.

Inhaltliche Kommunikation statt Werbung

Im Active Sourcing muss unbedingt darauf geachtet werden, die Bewerber*innen sachlich anzusprechen und inhaltlich über die Vakanzen zu informieren. Wer Kandidat*innen mit Werbung für das eigene Unternehmen nervt, macht sich unbeliebt und schadet der Employer Brand, die für diese Recruitingmethode essentiell wichtig ist. Mit einem professionellen Auftritt können Personalverantwortliche hingegen punkten.

Möchten Sie am EBCW 2020 teilnehmen und mehr zum Thema Active Sourcing erfahren?

Die Teil­nah­me ist für Sie kostenfrei. Je­doch ist eine kur­ze An­mel­dung zur Frei­schal­tung aus or­ga­ni­sa­to­ri­schen Grün­den er­for­der­lich. Die Zu­gangs­da­ten und tech­ni­sche Hin­wei­se zur Teil­nah­me er­hal­ten Sie 3-4 Tage vor dem Beginn per E-Mail. Sie be­nö­ti­gen Internetzugang, einen Browser und wenn möglich ein Headset. Hier können Sie sich registrieren!



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